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Oasis war ein scheiß Name!

Im Juli will Liam Gallagher schon im Juli ein neues Album mit seiner neuen Band rausbringen. Dabei weint er dem Namen “Oasis” keine einzige Träne nach. Die neuen Songs werden nicht unter dem Name veröffentlicht werden:
“Nein, es wird nicht Oasis sein, das war sowieso ein scheiß Name. Ich bin froh ihn nur noch von hinten sehen zu müssen!”

Den neuen Namen wollte Liam aber auch nicht verraten.

Wie der Spiegel berichtet, konsumierte Lady GaGa angeblich lange Zeit LSD und Kokain. Davon losgekommen sei sie durch den Geist ihrer Tante, einer Künstlerin, die mit 19 starb und die angeblich für kurze Zeit von ihr Besitz ergriff. GaGa hätte die Vision gehabt, dass sie das Werk der  verstorbenen Verwandten vollenden zu müssen. Der Grund für ihre Drogensucht sei der Wunsch gewesen, ihren Vorbildern Andy Warhol und Mick Jagger so nah wie möglich zu sein und deren Lifestyle zu leben. Passend zum Kokain hörte sie The Cures Never Enough in Endlosschleife. Der Wahrheitsgehalt dieser Aussage sollte man jedoch eher bezweifeln. Es ist bekannt, dass gerade Andy Warhol zwar in einem verdrogten Umfeld arbeitete, selbst aber keine Drogen genommen hat und Künstler, deren Konsum zu stark war, keine Beachtung mehr schenkte. Link.

Der britische Komponist und Jazzmusiker John Dankworth ist im Alter von 82 Jahren in London gestorben. Er hat die Titelmelodie von der Kultserie “Mit Schirm, Charme und Melone” komponiert. Als Saxfonist hat mit Musikgrößen wie Charlie Park, Nat King Cole und Oscar Peterson zusammen gespielt. 1949 wurde er zum “Musiker des Jahres” gewählt.

Hier das Intro der Serie:

Eels – End Times

Vagrant Records / Cooperative Music / Universal

Eels habe ich bisher eher wenig Beachtung geschenkt. Sicher, ich hatte Shootenanny! und den Soundtrack zu Yes Man, aber sonst nichts. In den letzten Monaten wuchs mir die Stimme von E mehr und mehr ans Herz, die Texte schienen Teile meines Lebens widerzuspiegeln. In der Bloggercommunity häuften sich die positiven Stimmen und so wurde ich neugierig. Ich dachte mir, das Album könnte belanglos sein, da E evtl. seine Songwriterstärke in Hombre Lobo gesteckt hat und nichts mehr übrig wäre – bei der schnellen Veröffentlichung von End Times liegt der Gedanke nah. Pustekuchen! End Times von Eels ist schlecht gemischt, roh und ungehobelt, zieht aber genau aus diesem Defizit die Kraft, bestimmte Dinge auf den Punkt zu bringen. Wie Glen Hansard in Once fokussiert er den Schmerz einer gescheiterten Beziehung auf unglaublich intensive Art und macht ein Folk / Blues Album, wie man es gerne hört. Zweimal habe ich es heute am Stück hören können, gestern nur einmal. Zu traurig, zu intim, zu sehr meine Gedankenwelt. Sie ist weg und alles was bleibt sind schmerzliche Erinnerungen, der Wunsch, es sei wieder alles so wie beim ersten Date. Und dein Verstand sagt dir, dass sie verrückt ist, aber du fühlst dich zu alt, um nach etwas Neuem zu suchen. Du wirst zum Eremiten, dein einziger Freund ist deine Gitarre, dein Piano oder was du sonst so spielst. Nicht zu vergessen der kleine Vogel, der vor deinem Fenster sitzt. Doch mit jedem Lied wird es besser und du wagst dich wieder nach draußen. Bei Leonard Cohens Songs Of Love And Hate schrieben die Kritiker, man solle doch gleich die Rasierklingen mitliefern. Bei Eels stellt sich die Frage, ob das Cover vorsorglich mit Gift getränkt wurde.

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Intergroove / G – Records

My Glorious sind laut Presseinfo zwischen Foo Fighters und Coldplay anzusiedeln. Die Foo Fighters erkenne ich, Coldplay nicht. Ich würde es eher in die Postrockecke stellen. Das Album geht in die Vollen, bleibt aber durchaus Massenkompatibel, was auch mal sehr angenehm sein kann. Ein wenig wirkt die Scheibe wie die erste Genesis Platte ohne Steve Hackett und Peter Gabriel: Die Single wurde lieblos drangeklatscht, der Rest der Scheibe ist deutlich interessanter. Bei Genesis stand die Single zusammenhangslos am Ende, hier scheint sie Track 1 zu belegen. Love Extenders gibt mir nichts. Danach steigert sich die Band (You Should Be Dancing ist heiß und die eigentliche Single!) und in der zweiten Albenhälfte wird die Anlage richtig laut aufgedreht. Der Postrockeinfluss kommt durch und ebnet sich den Weg in die Gehörgänge. Auch das hat Home Is Where The Heart Breaks mit der Genesisscheibe gemein. Und wie bei Genesis möchte ich orakeln, dass es mit der Band bergauf gehen wird. Denn nach dem durchwachsenen And Then There Where Three kam das Album, auf dem die ersten Hits zu hören sind und die Band stieg auf in luftige Höhen.

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Picastro – Become Secret

Monotreme / Cargo

Picastros Folksound hat etwas Faszinierendes. Sicher keine Band, die ich jeden Tag hören würde, das vorweg. Dafür sind die ersten Tracks auf Become Secret zu unentschlossen. Ab Pig & Sucker geht es dann aber aufwärts, die CD wird fesselnder. Es entsteht dieser melancholische Moment, der irgendwo zwischen Weltschmerz und Somnolenz liegt (Somnolenz entwickelt sich bei mir auch zum geflügelten Wort). Das Cello, der Weltfremde Gesang von Liz Hysen – sie tun ihr Übriges. Als Beispiel sei hier A Neck In The Desert (Was für ein Stück!) genannt, dass an Ödland erinenrt. Aber Vorsicht: Hier ist nichts zerbrechlich! Ein Stück wie Suttee ist dafür dann doch zu erdverbunden und erinnert an die Kirchenlieder in Unterwegs nach Cold Mountain, deren irdische Kraft und ursprüngliche Wucht der Vergänglichkeit strotzt.

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Inspiriert durch die Kollegen von Lie In The Sound bin ich auf Jenn Grant gestoßen und da mich ihre Musik an Entertainment For The Braindead erinnert, möchte ich euch die noch unbekannte Künstlerin aus Köln einfach mal ans Herz legen. Entertainment For The Braindead ist die Musikerin Julia Kotowski deren Musik folkig und verlassen klingt, den Hörer in einen somnambulen Zustand versetzt und eine wunderbare Wärme ausstrahlt. Link.

EDIT: Wurde natürlich von Lie In The Sound schon 2008 entdeckt… ;0)

Eine große Ehre für Deutschlands Rap-Entertainer Nummer 1! Soeben wurde seine ProSieben-Doku „Sido geht wählen“ die am Vorabend der Bundestagwahl im September letzten Jahres ausgestrahlt wurde, in der Kategorie „Unterhaltung“ für den begehrten Adolf-Grimme-Preis nominiert!

In seiner Doku, die mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung von der SEO Entertainment GmbH im Auftrag von ProSieben produziert wurde, stellte Erstwähler Sido im Gespräch mit hochrangigen Politikern genau die Fragen, die der Nation unter den Nägeln brannten und erklärte den Zuschauern alles, was sie zur Bundestagswahl 2009 wissen mussten: Welche Parteien treten zur Wahl an? Wofür stehen sie? Was macht man eigentlich als Bundeskanzler den lieben langen Tag? Dafür traf Sido auf Politiker wie z.B. Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, Renate Künast oder Petra Pau. Ziel der Sendung war es, Erst- und Nichtwähler zum Gang an die Wahlurnen zu bewegen.

Sido zur Nominierung: „Ich habe mir extra Mühe gegeben, in der Sendung nicht so „Grimmig“ zu schauen und zu sein. Aber ich bin von Natur aus wohl „Grimmig“ genug für den Preis. Allen Beteiligten vielen Dank für die Möglichkeit, diese Sendung zu machen.“

Die Bekanntgabe der Preisträger sowie die Preisverleihung finden im März statt.

Sängerin und Schauspielerin Zooey Deschanel wurde für die NME Awards nominiert – als beste Hauptdarstellerin für ihren Film 500 Days Of Summer (Review folgt bei DVD Release) sowie als Hottest Female. Für zweiteres kann man hier voten. Den ersten Song aus ihrem neuen Album Volume 2 kann man sich indess bei Myspace anhören.

Wie der NME meldet, hat John Paul Jones angekündigt, seine neue Band werde ihr neues Album noch in diesem Jahr aufnehmen und veröffentlichen. Them Crooked Vultures, bestehend aus Jones, Grohl und Homme sind eine Supergroup, deren letztes Album enorm bejubelt wurde.

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