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Dieses Album wird es schwer haben. Orientiert an der Musik der 70er Jahre erwartet man zunächst entweder Funk a la Headhunters oder aber Loungemusik, die an einem vorbei läuft. Unter dieser Prämisse scheiterte das Teil dann auch vollkommen, als ich mich hinsetzte und abspannen wollte. Dann kam der Samstagmorgen (na gut, Nachmittag). Zweite Chance. Kein 5-Sterne-Album aber dennoch sehr gut. Das Basssolo in The Sneaker ist so ein Moment, in dem man sich daran erinnert, warum man mal angefangen hat, Jazz zu hören. Oder das Gitarrensolo im darauffolgenden Stück. Zuweilen klingt das Album sogar nach Vince Guaraldis Peanuts Songs. Das einzige Problem der CD ist, wie gesagt, die Erwartungshaltung – oder besser gesagt der Einsatzbereich. Für Bars zu komplex, für Discos zu wenig Funk. Was bleibt ist der Jazzclub, der heilige Ort der Improvisationen und der beflügelten Finger…
Veröffentlicht in CD-Kritik, Funk, Jazz | Verschlagwortet mit Christian Niederer, Hang On Hippie, Jean-Paul Brodbeck, Jean-Paul Brodbeck Group, Johannes Enders, Wolfgang Muthspiel, Wolfgang Zwiauer | Kommentar schreiben »
„Unverhofft kommt oft“ wie der Volksmund so schön sagt. Und auch wenn mich der Volksmund normalerweise sonst wo kann, hat er dieses mal sogar Recht, denn Patty Moon waren mit bisher unbekannt und ich hätte auch nicht damit gerechnet, jemals ein so tolles Album aus Deutschland zu hören (vom Krautrock etc. mal abgesehen), bewegen wir uns doch meist zwischen Betroffenheitslyrik und Schlagerrock. Patty Moon hingegen gehen einen anderen Weg. Die mit 22 Minuten viel zu kurz geratene EP strotz vor Einfällen. Schon das erste Stück Dream Up hat eine Spieluhr und einen tollen Celloteil zu bieten. Peppermint Patties ist einfach mit einer vollkommenen Schönheit beseelt und Singing Nurses überzeugt mit seinem kraftvollen Akkordeon. Selbst die Texte sind nicht betroffen oder schunkelig, nein, sie fügen sich vielmehr der zauberhaften Atmosphäre des Albums. Hier liegt ein ganz tolles Album vor, dass Fans von Joker’s Daughter (die ruhigeren Stücke). Bic Runga oder Rose gefallen dürfte. Die Entdeckung des Jahres!
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So wie es scheint, hat die US Seite Bluebeat hat das Privileg, alle Songs der Beatles zum download anbieten zu dürfen. Jedoch hat sich die Sprecherin von Apple Corps inzwischen dahingehend geäußert, dass die Songs wohl ohne Genehmigung verkauft werden, denn ursprünglich plante man, die Songs über iTunes anzubieten. Die Verhandlungen stocken jedoch.
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Veröffentlicht in Funk, Hip-Hop / Rap | Verschlagwortet mit BEPs, Fergie, Sachen gibt's, The Black Eyed Peas, The E.N.D., Wetten dass...?, Will.I.Am | 4 Kommentare »
Veröffentlicht in Folk, Pop | Verschlagwortet mit Being Around, Lemonheads, Sophie Madeleine, Ukulele | 1 Kommentar »
Rose, mit bürgerlichem Namen Keren Meloul, hat ein neues Album herausgebracht, dass ich sehnsüchtig erwartete. Ihr Debüt war damals wirklich toll und sehr am Jazz orientiert. Leider hat sich seit damals einiges geändert. Die Italienerin (ja, richtig gelesen) überzeugt nicht mehr so wie einst. Schrieb ich vor ein paar Monaten noch, dass Berry schlechter als Rose sei, so muss ich mich nun leider korrigieren. Das fängt bei Yes We Did an, wo Rose ganz ohne Scham bei Ciao Bella klaut. Zwar wurde das Stück anders arrangiert (mehr Melotron und Chansonanleihen) aber der Refrain ist von der Melodie her beinahe identisch. Sowas geht überhaupt nicht. Dann fehlt der für Rose typische Jazz. Auch das geht nicht wirklich klar. Aber ich will das Album nicht schlechter reden als es ist. Ma Corde Au Clou oder Les Souvenirs Sous Ma Frange sind zwei Stücke die sofort gefallen, auch Comment C’Était Déjá und Chez Moi sind toll.
Noch eine Bemerkung am Rande: Es ist schon auffällig, dass Rose im Booklet nicht mehr zu sehen ist und auf dem Cover versteckt zu sein scheint. Warum? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist es so wie mit dem Jazz der ersten Scheibe: Das erotische des Vorgängeralbums weicht einer verniedlichten Version, sei es das kindliche Booklet oder eben der an andere Chansonsängerinnen angepasste Stil. Und dabei hätte sie es nach dem Erfolg von La Liste und Ciao Bella eigentlich gar nicht nötig gehabt, ihre Individualität zu verstecken. Schade.
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Das gucke ich mir einfach zu gerne an!
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Lang ist es her, dass ich Rebekka Bakkens Musik zum ersten Mal hörte. Damals war sie noch Gastsängerin bei Julia Hülsmann und die gemeinsam aufgenommene CD hat meine Ohren für den Jazz geöffnet (Ok, Zappa hat auch seinen Teil getan). Es ist schon interessant: Verfolgt man Rebekka Bakkens Karriere, von der Zusammenarbeit mit Wolfgang Muthspiel bis hin zum aktuellen Werk, so hat sie sich stetig weiterentwickelt. Nie hat sie gelangweilt, niemals ist sie in eine Belanglosigkeit abgerutscht in der sich von Zeit zu Zeit Musikerinnen wie Diana Krall oder Norah Jones befinden, mit denen sie oft verglichen wird. Bei Konzerten improvisiert sie dann auch und da wächst das schöne So Ro zu einem 15-minütigen Epos heran, dass einen an Nils Petter Molvaer erinnert. Das alles gilt natürlich auch für die neue Scheibe. Absichtlich habe ich eine Woche gewartet um zu bewerten, denn anfangs empfand ich die CD als zu flach. Im Nachhinein bin ich jedoch zu der Überzeugung gekommen, dass die Platte sehr wohl „hängenbleibt“. Der neue Produzent hat ihren Sound nicht wirklich verändert. Zwar lugen immer wieder Country und Folk hervor – aber Bakken bleibt Bakken. Songwriterjazz für Herbst und Winterabende, der Norah Jones und Diana Krall Fans gefallen könnte und dennoch widerspenstig ist.
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Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich am Dienstag in der ostkanadischen Provinz Nova Scotia. Die Folksängerin Taylor Mitchell (19) wurde auf einer Wanderung von Kojoten angegriffen und so schwer verletzt, dass sie in einem Krankenhaus in Halifax starb. In den nächsten Wochen wollte sie ihr neues Album vorstellen.
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